Dexter Morgan ist Forensiker. Von Beruf. In seiner Freizeit ist er Serienkiller. Womit sich DEXTER auf ebenso erstaunliche wie erschreckende Art von seiner Serien-Verwandschaft C.S.I., BONES und COLD CASE unterscheidet.
Zahllose stoffliche wie visuelle Bezüge jagen dem Connaisseur Freuden- wie Angstschauer über den Rücken. Erinnerungen an die Geschichten von James Ellroy, an Patrick Bateman in AMERICAN PSYCHO oder an THE SHINING werden wach. Und wenn Dexter seine Opfer vor ihrer Hinrichtung aufbahrt, so lassen sich durchaus gewisse Parallelen zum Setting im Leichenkeller von Fischer & Sons erkennen. Fast ist man versucht, Michael C. Hall's Darstellung in SIX FEET UNDER umzudeuten, hinter dem Touch von "neat-freak", den er bereits David verpasst hat, eine soziopathische Ader zu vermuten. DEXTER lebt von Hall's Performance, von seinen teils lakonischen, teils ironischen, manchmal fast schon humorigen Kommentaren aus dem Off, dem spielerischen Wechsel zwischen warmherzig und kaltblütig, seiner bloßen körperlichen Präsenz. Die zweite tragende Rolle spielt Miami, das eine völlig surreale Atmosphäre schafft und das beschriebene Wechselbad der Gefühle in Schauplätze übersetzt.
Forensiker goes Serienkiller. Wenn das mal nicht nach grossem Kino klingt!?
ReplyDeleteDie Spannung steigt ins Unerträgliche und sehnsüchtig erwarte ich meine Sibling-Edition (ein Wink mit der Mascara-Bürste).
kisses
st.
Sibling-Edition has arrived. Ich freu mich so. Hab gleich mal alle Termine für heute abgesagt.
ReplyDeletest.